Einspeisevergütung für BHKW's

Blockheizkraftwerke kommen in den letzten Jahren immer häufiger zum Einsatz – ob in Hotels, Schulen, öffentlichen Gebäuden oder Privathäusern. Gerade für Ein- und Mehrfamilienhäuser lohnt sich derzeit die Anschaffung eines BHKW's aufgrund der hierfür nutzbaren Einspeisevergütung.

Diese BHKW Einspeisevergütung wird gezahlt, um gezielt die positiven Aspekte dieser Technologie, wie etwa der geringe Brennstoffbedarf, die hohe Effizienz und die bei Nutzung regenerativer Energien günstige CO2-Bilanz, zu unterstützen. Die Einspeisung in das Netz des örtlichen Energieversorgers kann vollständig oder auch nur teilweise erfolgen. Die Einspeisevergütung wird für die gesamte erzeugte elektrische Energie gezahlt – auch für den Anteil, der für den Eigenverbrauch genutzt wird.

KWK-Gesetz

Das für die BHKW Einspeisevergütung maßgebende sog. Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz – kurz auch KWK-Gesetz genannt – regelt die Höhe der Vergütung und legt fest, dass der örtliche Energieversorger sowohl zur Abnahme des erzeugten Stroms als auch zur Zahlung des festgelegten Betrages verpflichtet ist. Die Einspeisevergütung für das Blockheizkraftwerk besteht aus einem Durchschnittspreis für elektrische Energie, welcher auch als Baseloadpreis bezeichnet und an der Leipziger Strombörse verhandelt wird. Hinzu kommen der KWK-Zuschlag sowie ein Netzentgelt, das die dezentrale Einspeisetechnik berücksichtigt. Gerade Mini BHKW‘s können von dieser Gesetzgebung profitieren.

EEG

Zusätzlich zur BHKW Einspeisevergütung durch das KWK-Gesetz kann bei Nutzung einer regenerativen Energiequelle die Einspeisevergütung nach dem EEG-Gesetz genutzt werden. Das EEG-Gesetz (Erneuerbare Energien Gesetz) fördert gezielt die Verwendung regenerativer Energiequellen wie etwa nachwachsende Rohstoffe (z. B. Waldholz), Biogas und Biomethan (Biomethan ist auf Erdgasqualität aufbereitetes Biogas, welches in das vorhandene Erdgasnetz eingespeist werden kann) oder auch Rapsöl. Die Einspeisevergütung nach dem EEG-Gesetz besteht aus einer Grundvergütung sowie zusätzlichen Boni, die beispielsweise für die Verwendung nachwachsender Rohstoffe oder aus Gülle hergestelltem Biogas gezahlt werden. Dadurch sind beachtliche Vergütungsbeträge möglich, die die recht hohen Investitionskosten eines BHKW langfristig abfangen können.

Wirtschaftlichkeit und Fazit

Dank der Einführung der Einspeisevergütung für Blockheizkraftwerke ist die Nutzung bzw. der Betrieb eines eigenen BHKW‘s auch für kleinere Ein- oder Mehrfamilienhäuser sehr rentabel. Kalkuliert man die eingesparten Kosten für die Wärmeerzeugung sowie für die elektrische Energie, die man nun ja nicht mehr einkaufen muss, zusammen mit den BHKW Einspeisevergütung nach dem KWK und EEG gegen die Investitions- und laufenden Betriebskosten, so wird die Wirtschaftlichkeit des Blockheizkraftwerks rasch transparent. Bei Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Versorgungsnetz kann sich ein BHKW so binnen weniger Jahre amortisieren. Darüber hinaus ist der Betrieb, insbesondere bei der Nutzung von regenerativen Brennstoffen – überaus umweltschonend. Dank des hohen Gesamtwirkungsgrades von über 90 % auch sehr effizient. Für konkrete Angebote, lohnt es sich mehrere Heizungsfachbetriebe aus der Region zu vergleichen.

Bei der Modernisierung oder der Neuinstallation einer Heizung interessieren sich Verbraucher immer mehr für alternative Heizsysteme.
Heizungstipp stellt daher einige entsprechende Systeme vor.